Tai Chi Chuan und Qi Gong

Tai Chi wörtlich übersetzt, heißt das Höchste, das Letzte. Chuan heißt wörtlich Faust oder der Weg. Chi steht für Atem oder Lebensenergie. Im übertragenen Sinn bedeutet es "mit leerer Faust kämpfen" und steht als Begriff für die Bewegungs- und Kampfkunst im Spannungsfeld der polaren Kräfte YIN und YANG (weiblich - männlich; dunkel - hell; zusammenziehen - ausdehnen).

TAI CHI CHUAN üben, heißt sich im Einklang mit der Natur zu bewegen

Ursprünglich als Kampfkunst und Selbstverteidigung entwickelt, dient Tai Chi Chuan

heute vor allem der Förderung des Wohlbefindens und der Gesundheit. Die in Zeitlupe ausgeführten weichen, fließenden Bewegungen führen zu

-    innerer Ausgeglichenheit
-    Entspannung
-    Ausdauer
-    Konzentration
-    Wohlbefinden
-    Gesundheit


Die Bewegungsfolgen des Tai Chi Chuan, auch Form genannt, unterteilen sich in

drei separate Einheiten: "Die Erde", "Der Himmel" und "Der Mensch".
Im ersten Teil steht das Erlernen der Grundformen des Tai Chi Chuan im Vordergrund. Im zweiten Teil bauen komplexere Techniken darauf auf bis schließlich im dritten Teil die erlernten Grundbewegungen mit den komplexeren Techniken kombiniert werden. Auf diese Weise folgt die Form der chinesischen Sicht, dass der Mensch zwischen Himmel und Erde steht.